Geschichte der Tischtennisplatte
Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert wurde der Sport und damit auch die Tischtennisplatte außerhalb Englands immer populärer. So auch in Deutschland, wo 1901 das erste Turnier ausgetragen wurde. Trotzdem dauerte es nach dem ersten deutschen Turnier noch 24 Jahre, also bis 1925, bis der Deutsche Tischtennis Bund gegründet wurde. Im selben Jahr verlief auch die erste Deutsche Meisterschaft, ausgetragen in Berlin. Wie auch andere Sportarten erfährt der Tischtennissport in den Jahren des Zweiten Weltkrieges einen Zusammenbruch. Erst 1949 wurde der Deutsche Tischtennisbund wiedergegründet und die Sportart erfuhr dadurch neue Impulse und Weiterentwicklungen.
So wurde zum Beispiel 1958 die erste Europameisterschaft ausgetragen. Die erste deutsche Herrenbundesliga wurde in den Jahren 1966/1967 ausgetragen, für die Damen gilt dies 1972/1973. Durch die steigende Popularität des Tischtennis, wird das Spiel 1988 zur olympischen Sportart ernannt.
Heute gehören dem Deutschen Tischtennisbund fast 10.000 Vereine an. Das sind zusammengenommen fast 700.000 Mitglieder. Gespielt werden Damen- und Herreneinzel, Damen- und Herrendoppel, sowie auch das gemischte Doppel.
